Nassentstauber: Sauberkeit und geringe Brandgefahr am Arbeitsplatz

Wenn Sie Werkstücke aus Metall bearbeiten, entstehen dabei viele feine Späne. Diese bringen zahlreiche Probleme mit sich. Zum einen verunreinigen sie den Arbeitsbereich. Das führt dazu, dass die Beschäftigten ihn immer wieder reinigen müssen. Dadurch geht viel Zeit verloren. Außerdem sind grobe Metallspäne häufig sehr scharfkantig und stellen daher eine Verletzungsgefahr dar. Bei sehr feinen Stäuben kann es sogar vorkommen, dass diese durch die Luft wirbeln. Das stellt eine erhebliche Belastung für die Atemwege dar. Mit einem Nassentstauber können Sie jedoch all diese Probleme vermeiden.

Nass oder trocken absaugen – die Verfahren im Überblick

Wenn Sie die Abfallprodukte der Metallbearbeitung absaugen möchten, ist es möglich, hierfür einen Trocken- oder einen Nassentstauber zu verwenden. Die grundlegende Funktionsweise der beiden Geräte ist sehr ähnlich. Ein Motor erzeugt dabei einen starken Unterdruck. Auf diese Weise ist es möglich, mit einem Schlauch die Späne und Stäube vom Arbeitsbereich zu entfernen. Der Unterschied besteht in der Filtervorrichtung. Bei einem Trockensauger kommt ein Filter zum Einsatz, der zwar die Luft passieren lässt, den Staub jedoch zurückhält. Ein Nassentstauber leitet den Luftstrom hingegen durch eine Flüssigkeit. Diese verbindet sich mit den Feststoffen und entfernt sie auf diese Weise aus der Luft.

Wann ist es sinnvoll, einen Nassentstauber zu verwenden?

Ein Nassentstauber ist normalerweise etwas komplizierter aufgebaut als ein Trockensauger. Deshalb fallen dafür höhere Ausgaben an. Dennoch ist die Verwendung in vielen Fällen alternativlos. Wenn Sie beispielsweise Aluminium bearbeiten, entstehen leicht brennbare Stäube. Wenn sich diese im Filter ansammeln, führt das zu einer hohen Brandgefahr. Daher bietet es sich in diesen Fällen an, einen Nassentauber zu verwenden. Dieser reduziert dieses Risiko deutlich.