Champions der Blechbearbeitung auf der Blechexpo gekürt

11-11-2019
In eigener Sache: „Award zur Blechexpo 2019“ verliehen
Champions der Blechbearbeitung auf der Blechexpo gekürt

Am Nachmittag des zweiten Messetag war es soweit: Der „Award zur Blechexpo“ präsentiert von MM Maschinenmarkt und Blechnet, powered by Schall und Blechexpo wurde feierlich verliehen. In fünf Kategorien freuten sich Sieger und Nominierte.

Bereits zum 4. Mal haben Blechnet und MM Maschinenmarkt auf der Blechexpo in Stuttgart den Innovationspreis „Award zur Blechexpo“ powered by Schall und Blechexpo verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden die innovativsten Exponate der internationale Fachmesse für Blechbearbeitung prämiert. Die Preisträger und die Nominierten sind von einer Jury bestehend aus Redakteuren der Blechnet und des MM Maschinenmarkts ermittelt worden.



Am zweiten Messetag wurde der „Award zur Blechexpo“ präsntiert von MM Maschinenmarkt und Blechnet, powered by Schall und Blechexpo feieerlich verliehen. (Bild: ©Sebastian Hauenstein)

In den Kateogorien Stanz- und Umformtechnik, Trenntechnik Verbindungstechnik, Oberflächentechnik sowie Handhabung und Automatisierung konnten die Unternehmen mit den größten Innovationen in ihrem Bereich die Lorbeeren ernten.

Da sich Q-Fin in der Kategorie Oberflächentechnik gegen Arku (Entgratmaschine „EdgeBreaker 3000“) durchsetzen konnte und keine der weiteren Einreichungen einer Nominierung würdig war, geht der Award für die Entgrat- und Kantenverrundungsmaschine „Super Edge Rounder SER600“ in die Niederlande. Der Grund: Mit dem SER 600 stellt Q-Fin eine neue Maschine vor, die an den Produktkanten einen Radius von 2 mm realisiert. Dabe werden die Bleche in einem Arbeitsgang entgratet und rundet – und das geschieht mit einer Geschwindigkeit von 1 m/min.

 

Quelle: blechnet.com

Optimierter Arbeitsablauf

01-11-2019
Optimierter Arbeitsablauf

Mit der Investition in eine Entgratmaschinekonnte FWM den Workflow optimieren und spart heute deutlich Kosten ein.

Für das Unternehmen FWM, Fuchs Werkzeug und Maschinenbau GmbH, sind es die Großprojekte für einen bekannten deutschen Automobilhersteller, die nahezu regelmäßig die Kapazitäten ausreizen. Konkret geht es dabei um Schweißvorrichtungen für Unterbodengruppen verschiedenster Modelle. Die knappe Durchlaufzeit des Gesamtprojekts von nur 12 Wochen war für die Verantwortlichen der Anlass, nach einer Lösung für das Entgraten zu suchen. Denn während die Fertigung durch den modernen Maschinenpark und Mehrmaschinenbedienung die Vorgabezeiten einhalten konnte, hatte das zeitintensive Entgraten vor der Montage ein Engpass gebildet.

Die Folge war, dass mehrere Mitarbeiter über Wochen mit dem Entgraten von Bauteilen beschäftigt waren und man zusätzlich auf Leiharbeiter zurückgreifen musste, um diesen Engpass aufzulösen. Nach Auskunft von Geschäftsführer Johannes Voit kommt es in Lebach regelmäßig zu solchen Spitzen. Das war dann auch der Grund, sich mit der Investition in eine Entgrat- und Schleifmaschinen zu beschäftigen.



„Wir sind ein kleines Unternehmen mit 65 Mitarbeitern und haben deshalb nicht die Möglichkeit, Mitarbeiter von anderen Projekten abzuziehen, um Engpässe auszugleichen. Bei Projektdurchlaufzeiten von nur 12 Wochen sind unsere Kapazitäten ohnehin schon vollkommen ausgeschöpft – und wenn man dann noch wichtige Mitarbeiter für das Entgraten abstellen muss, ist das äußerst ineffi zient. Hinzu kommt, dass wir bis Ende des Jahres noch drei ähnliche Großprojekte abwickeln werden und bereits neue Projekte für das kommende Jahr planen. Für diese Arbeiten Leiharbeiter zu beschäftigen, kann also auch keine langfristige Lösung sein.“

Und so wurden Entgrat- und Schleifmaschinen von zwei Herstellern auf den Prüfstand gestellt. Im Bewertungsprofil standen dabei Lieferfähigkeit, Zuverlässig keit und qualitativ gute Ergebnisse an erster Stelle. Außerdem wurden der Verschleiß, das Handling und natürlich die Kosten geprüft.

Der Besuch bei Q-Fin in Eindhoven hat dann überzeugt. Demnach war das Konzept der Entgrat- und Schleifmaschine F600 von Q-Fin nahezu ideal, denn einerseits deckt man mit der Maschine bis zu 90 Prozent des Teilespektrums ab, und andererseits baut die F600 bei den beengten Platzverhältnissen bei FWM sehr kompakt. Der einfache mechanische Aufbau kam den Verantwortlichen auch wegen des geringen Wartungsaufwandes ebenfalls entgegen.



Enorme Kosteneinsprung und sehr gutes Finish
Nun verspricht Q-Fin neben der Möglichkeit der Montage von 2 + 2 unterschiedlichen Bürsten, dass die F600 bei der Bearbeitung fünfmal schneller als vergleichbare Maschinen ist. Die Tests haben das wohl auch bewiesen, allerdings war das für das Unternehmen FWM kein Entscheidungskriterium. Vielmehr war es das Konzept an sich – und das beginnt mit den Bürsten. Hier bietet Q-Fin im Standardbereich, wie Johannes Voit erklärt, eine wesentlich größere Auswahl bei den Größen, den Besatzarten oder auch den Schleifmedien. Durch den Einsatz von 2 + 2 oszillierenden Bürsten hatte man zudem die Möglichkeit, über Tests ein Optimum zu erzielen. Seit Ende September wird nun im saarländischen Lebach auf der Maschine bearbeitet.

Neben dem Entgraten sieht man den Mehrwert der Maschine inzwischen allerdings
in weiteren Bereichen. Zunächst ist da das Schleifband. Das hätte man zwar nicht zwangsläufig gebraucht, aber aktuell erweist es sich bei bestimmten Bauteilen als sehr hilfreich. Außerdem konnte durch den Einsatz der Maschine der gesamte Arbeitsablauf erheblich optimiert werden, denn jedes Bauteil, das aus der Materialvorbereitung kommt, läuft über diese Maschine. Der bisherige Engpass wird so eliminiert, bevor er entsteht. In der Summe heißt das: Es werden nicht mehr mehrere Mitarbeiter für das Entgraten abgestellt, sondern es ist nur noch ein Mitarbeiter, der mit dem Beladen der Maschine beschäftigt ist. So war die Maschine in den ersten zwei Wochen 56 Stunden im Einsatz und konnte ein Vielfaches an Bauteilen Entgraten, als mit nur einer Person in gleicher Zeit möglich gewesen wäre.

Bektas Karaaslan, Account Manager bei Q-Fin, sieht hier aber die Kapazitätsgrenzen der Maschine noch längst nicht erreicht: „Die F600 ist für Teile bis zu 600 mm Breite ausgelegt. In Lebach ist ein Großteil der Werkstücke aber nicht größer als 200 x 100 mm. Dementsprechend ist da noch genügend Potenzial nach oben. Unabhängig davon ist man trotz des einfachen Handlings der Maschine hier noch am Testen mit unterschiedlichen Materialien, Einstellungen, etc.“ Bei FWM dagegen sieht man in der F600 einen Gewinn für die gesamte Produktion und Qualität, weil bei den Bauteilen gleichzeitig der Flug-Rost entfernt und so eine optimale Basis für anschließende Oberfl ächenbehandlungen, wie beispielsweise Brünieren, geschaff en wird.

FWM-Vorrichtungen sind durch ihr hochwertiges Finish bereits bei den Kunden bekannt, und so wollte man auch keine Kompromisse bei der Kantenverrundung eingehen. Zwar sind kundenseitig keine Radien vorgegeben, aber durch die beengten Platzverhältnisse beim Einlegen/Fügen der Bleche in den Schweißvorrichtungen erwartet der Auftraggeber ein Höchstmaß an Sicherheit.

Dazu Johannes Voit: „Es ist tatsächlich so, dass wir auf solch eine Maschine gewartet haben. Natürlich ist das zunächst eine größere Investition, da wir als Option ja auch ein Rückführband und eine Absauganlage mit Nassfi lter bestellt haben. Wenn wir allerdings gegenrechnen, so sparen wir alleine dieses Jahr durch den Entfall der Aufwendungen für Leiharbeiter mehrere tausend Euro ein.“

Am Rande bemerkt
Zur Blechexpo stellt Q-Fin Quality Finishing Machines mit der Entgrat- und Schleifmaschine SER600 (Super Edge Rounder) erstmals eine Lösung vor, mit der die Qualität nachfolgender Prozesse sichergestellt wird.
Neu daran ist unter anderem, dass sich in einem Arbeitsschritt ein Radius von 2 mm in den Kanten erzeugen lässt. Die Maschine verfügt über fünf Bearbeitungsstationen: ein Schleifband und vier Bürsteneinheiten. Während die ersten beiden Bürstenreihen durch die Einzelblätter gehen und Druck von oben ausüben, arbeiten die Bürsten drei und vier an den Seiten. Diese Kombination führt laut Hersteller zu einer perfekten Abrundung des Bauteils.



 

Quelle: Blech

Q-Fin auf der Blechexpo 2019

21-10-2019
Kantenbearbeitung in einem Arbeitsschritt

Q-Fin zeigt auf der Blechexpo eine Lösung, die erstmals eine Kantenbearbeitung in einem Arbeitsschritt ermöglicht.

Mit der Entgrat- und Schleifmaschine SER600 (Super Edge Rounder) präsentiert Q-Fin Quality Finishing Machines erstmals eine eigens entwickelte Lösung, mit der die Qualität nachfolgender Prozesse wie Lackieren, Beschichten oder Verzinken sichergestellt wird. Das gilt vor allem bei dickwandigen Bauteilen aus Stahl, die mit Laser, Plasma oder brenngeschnittenen werden.

Die auffälligste Neuheit der SER600 ist, dass sich in einem Arbeitsschritt ein Radius von 2 mm in den Kanten erzeugen lässt. Diese Radien bringen eine optimale Kantenabdeckung, damit Lack- oder Zinkschichten selbst an kritischen Stellen vollflächig und konstant aufgebracht werden können. Nun lässt sich solch ein Radius auf unterschiedlichste Weise hergestellen. Sowohl das Fräsen wie das Schleifen gelten allerdings als sehr zeit- und kostenintensiv. Im Gegensatz dazu müssen bei herkömmlichen Entgratmaschinen, wenn überhaupt möglich, die Blechbauteile mehrmals durch die Maschine geführt werden. Auch deshalb hat Q-Fin die SER600 eigens für Stahl und Radien bis 2 mm (1 m / min) neu entwickelt, wie das Unternehmen mitteilt.

Die Maschine verfügt über fünf Bearbeitungsstationen: ein Schleifband und vier Bürsteneinheiten. Das Know-how sieht Produktmanager Joost Kouwenbergh vor allem im Bürstenprinzip und der Art des Bürstens: „Während die ersten beiden Bürstenreihen, durch die Einzelblätter gehen und Druck von oben ausüben, arbeiten die Bürsten drei und vier an den Seiten. Diese Kombination führt zu einer perfekten Abrundung des Bauteils. Außerdem ist die SER600 mit Magnethalterung ausgestattet und eignet sich so für die Bearbeitung von Stahlplattenteilen mit einer Breite bis zu 600 mm und einer Dicke von 4 bis 150 mm. Die Länge der Produkte ist dabei unbegrenzt.“



Die auffälligste Neuheit der SER600 ist, dass sich in einem Arbeitsschritt ein Radius von 2 mm in den Kanten erzeugen lässt.

Q-Fin auf der Blechexpo: Halle 1, Stand 1010

 

Quelle: Blechnet.com

Nachricht von unserem süddeutschen Vertreter

13-08-2019
Entgraten - eine Kunst für sich

In vielen Bearbeitungsschritten oder Erstellungsprozessen bleibt ein unerwünschter Grat stehen. Gerade dieses Überbleibsel zu entfernen, ist neben lästiger Arbeit oft ein aufwändiger Prozess.

Mit den Q-Fin Finishing Maschinen lassen sich lasergeschnittene, plasmageschnittene, gestanzte Bleche ideal und zuverlässig entgraten. Im Entgratprozess werden dank spezieller Schleifwerkzeuge die Kanten und Ausschnitte perfekt verrundet und geschliffen.

 



TopGrinder von Q-Fin

Eine handbetriebene, mobil einsetzbare Maschine zum Schleifen, Entgraten, Verrunden und Polieren von Blechen und anderen Bauteilen. Maschine steht vorführbereit im Lager.

für mehr technische Daten bitte Link folgen LINK

 

 



 

F200 XL von Q-Fin

Speziell für flache Blechteile von 10 bis 200 mm Breite. Entgraten, Schleifen und Kantenverrunden mit hoher Geschwindigkeit und mit einem Finish Ihrer Wahl.
Maschine steht mit Absaugung vorführbereit im Lager.

für mehr technische Daten bitte Link folgen LINK

 



 

F600 von Q-Fin

Besonders schnelles Entgraten, Schleifen und / oder Verrunden mit dieser Maschine für Blechteile bis zu 600 mm Breite.

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F1200 von Q-Fin

Die schnellste Entgrat- und Schleifmaschine zum Finishen von Blechen bis 1200 mm Breite und mit einem Finish Ihrer Wahl.

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SkipJoint von Q-Fin

Geeignet zum einfachen, sicheren und schnellen Entfernen von Mikrojoints.

für mehr technische Daten bitte Link folgen LINK

 

 



 

Metaalcenter Driessen B.V. ist auf dem neuesten Stand

16-07-2019
Metaalcenter Driessen aus Weert ist einer der ersten Kunden von Q-Fin. Nach vier Jahren zuverlässiger Arbeit, dachte sich der Inhaber Antal Driessen, dass es an der Zeit ist auf die neueste Maschinenversion aufzustocken. Mit den Entgratmaschinen von Q-Fin kann er das meiste Geld sparen, sagt Antal. Er ist so begeistert, dass er sogar einen Blog darüber geschrieben hat:

Heute hat es eine große Erneuerung bei Metaalcenter Driessen B.V. gegeben.

Das Unternehmen Q-Fin B.V. ist gekommen, um die älteren Schleif- und Entgratmaschinen sowie Nassabsaugungen durch die Neuere zu ersetzen.



Eine F200XL wurde durch eine neuere Version mit einigen neuen Opionen und natürlich auch dem neuen Design ersetzt. Diese Maschine wird ausschließlich für gelaserte Edelstahl- und Aluminiumbleche benutzt, um verrundete Kanten und eine geschliffene Oberfläche anbieten zu können. Sie ist mit einem Vakuumsystem ausgestattet, so dass die Aluminium- und Edelstahlbleche während des Entgratprozesses perfekt auf dem Förderband fixiert sind.



Eine F200 wurde durch eine neue F600 ersetzt, natürlich auch im neuen Design. Diese Maschine wird ausschließlich für gelaserte Stahlbleche eingesetzt, um an Diesen verrundete Kanten und eine geschliffene Oberfläche anbieten zu können (richtungsloses Bürsten). Diese Maschine ist mit einem Magnetsystem ausgestattet, so dass die Stahlbleche während des Entgratprozesses perfekt auf dem Förderband fixiert sind.



Ein kleines Training der Handhabung und Wartung ist auch ein Teil der Arbeit. Durch dieses Training konnten wir unsere Kenntnisse erneuern und wurden mit neuen Möglichkeiten vertraut gemacht. Wir sind wieder bereit! Wir sind wieder voll im Produktionsprozess wie gestern!

Staubfreies Schleifen für ein gesundes Arbeitsumfeld ist nicht Neues für uns. Jedenfalls wurde die alte Absaugung, welche wir für die zwei alten Maschinen hatten, gegen eine Absaugung mit der doppelten Absaugleistung ausgetauscht. Natürlich wird diese Absaugung nur aktiviert während des Schleifprozesses.



Die Absaugung schaltet sich automatisch während des Entgratprozesses ein. Dadurch wird der Vorgang energieeffizient und sorgt auch für ein gesundes Arbeitsumfeld.

Unterm Strich siehts gut aus und es macht Spaß damit zu arbeiten!



Auch wegen Ihrer Benutzerfreundichkeit werden diese Maschinen Ihnen eine Freude bereiten.

Und eine verrundete Kante gewährleistet immer eine bessere Haftung von Lack und anderen Beschichtungen. Das in Verbindung mit unseren ocidschichtfreien Produkten (Stahl bis 12mm Oxidschichtfrei) ist die perfekte Lösung für ein schönes lackiertes Ergebnis.



Die 600mm breite Maschine (F600-MAG) für gelaserte Stahlbleche!



Die 200mm breite Maschine (F200XL-VAC) für gelaserte Edelstahl- und Aluminiumbleche.

 

Quelle: LinkedIn

Q-Fin installiert die ersten drei SUPER EDGE ROUNDER

15-07-2019
Ein Radius von 2 mm in einem Durchgang: 3 SER600 sind einsatzbereit.

Q-Fin installiert die ersten drei SUPER EDGE ROUNDER

Im Juni hat Q-Fin die ersten drei SER600 bei Kunden installiert. Sie waren schon verkauft bevor das Unternehmen in Bergeijk sie überhaupt gebaut hatte. Ein klares Zeichen dafür, das ein großer Bedarf an dieser Entgratmaschine herrscht, welche einen Radius von 2 mm in einem Durchgang an Blechen bis 600 mm Breite erzeugen kann. Das wurde schon durch die hohe Anzahl an Reaktionen deutlich, als Q-Fin diese Maschine Ende letzten Jahres ankündigte.

Der Produktmanager der Firma Q-Fin, Joost Kouwenbergh, macht deutlich: “Der Markt hat wirklich darauf gewartet. Ganz besonders die Stahl verarbeitenden Unternehmen, welche gröbere Bleche lasern, plasmaschneiden oder brennschneiden, die dann galvanisiert oder pulverbeschichtet werden müssen. Sie werden immer häufiger mit der Anforderung R=2 konfrontiert. Zum Beispiel für öffentliche Baukonstruktionen, aber auch für die chemische Industrie. Mit der SER600 haben wir genau darauf die Antwort. Wir haben keine vorhandene Maschine angepasst, sondern eine völlig neue Maschine entwickelt und gebaut, um hauptsächlich in der Lage zu sein einen Radius von 2 mm auf Stahl zu erzeugen. Weniger ist natürlich auch möglich, ein R=1 oder R=1,5 ist in vielen Fällen ausreichend. Doch ein Radius von 2mm kann nun auch erreicht werden.”

“Ein Radius von 2 mm bedeutet optimale Kantenabdeckung”, verdeutlicht Servicetechniker Erik Cox. “Eine solche Verrundung bewirkt, dass eine Zinkschicht oder eine Lackschicht an den Kanten genauso stark haftet wie auf dem Rest des Produkts. Das verhindert Korrosion. Rost bedeutet immer zusätzliche Wartungskosten. Und es kann aber auch gefährlich werden, wenn es sich auf die Stabilität eines Produkts auswirkt. Denken Sie nur mal an nicht sichtbare Brückenelemente. Wenn Korrosion über einen längeren Zeitraum auftritt, kann es die Brücke destabilisieren.”

Q-Fin ist nicht das einzige Unternehmen auf dem Markt, das mit einem Radius von 2 mm wirbt. Bisher ist diese Maschine aber einzigartig, sagt Erik. “Der springende Punkt ist die Kombination der zwei unterschiedlichen Bürsttechniken. Dadurch kann man einen Radius von 2 mm in einem Durchgang bei einem Meter pro Minute erreichen. Andere Maschinen sind dazu nicht in der Lage. Das sorgt für einen großen Unterschied in der Taktzeit, wobei die Qualität gleich ist.”

Einen Notfall mit dem Prototyp gemeistert
Jos van den Besselaar Bau in Udenhout, Van der Sluis Technische Unternehmen in Genemuiden und Staalservice Zuidbroek in Zuidbroek sind die ersten Unternehmen, welche eine SER600 bestellt haben. “Einer dieser Kunden hat die Maschine so dringend gebraucht,” sagt Joost, “dass wir schon in Bergeijk eine große Produktserie mit unserem Prototyp für ihn gefertigt haben. So konnten wir dem Kunden helfen voranzukommen, ohne dass die Maschine an seinem Bestimmungsort gewesen ist. Normalerweise liefert Q-Fin seine Maschinen innerhalb von 2-3 Wochen aus, aber die ersten drei Maschinen mussten noch gebaut werden, während der Bedarf schon lange vorhanden war. So hat es in dem Fall etwas länger gedauert. Und für die nächsten Drei, die gerade gebaut werden, herrscht auch schon großes Interesse.”

Bediener können Ihre Maschine sehr einfach selber einstellen
Erik ist verantwortlich für die Installation der SER600, häufig in Verbindung mit einer Nassabsaugung und der entsprechenden Verrohrung. “Zusammen mit einer Einweisung und Schulung der Bediener dauert das Ganze einen Tag,” sagt er. “Die Installation ist vergleichbar mit den Installationen anderer Q-Fin Maschinen, nur dass die SER600 fünf, anstatt drei Stationen, hat. Dadurch ist die Maschine etwas größer und die Einweisung dauert etwas länger. Was Sie mit unseren anderen Maschinen gemein hat, ist, dass Sie simpel ist und einfach in der Handhabung. Die Bediener können sofort im Anschluss an die Schulung mit der Maschine arbeiten, in dem Sie die Maschine selber einstellen und konfigurieren. Sie brauchen nicht auf den Fertigungsleiter, den Vorarbeiter oder jemand anderen zu warten. Auch bekommen Sie eine Bedienungsanleitung und wir beobachten die ersten Restultate. Tatsächlich begleiten wir die Bediener auf Ihrem Weg.” Bei Q-Fin hat man einen Service am Kunden, wobei sie es aber bevorzugen ihn Partner zu nennen. Deshalb beinhaltet die Installation einen “Aftercare-Service”. “Nach ein paar Wochen, oder aber auch eher falls gewünscht, schauen wir nochmal vorbei, um offene Fragen zu beantworten, um behilflich zu sein einen neuen Bediener einzuarbeiten oder was auch immer gerade ansteht. Und in auch in der Zwischenzeit kann man uns immer kontaktieren. Das ist es was uns ausmacht.”, sagt Erik. “Kunden und Interessenten können jeden Mittwoch Nachmittag an unserem QKC (Q-Fin Knowledge Club) in Bergeijk teilnehmen.”, fügt Joost hinzu. Dort können Sie Fragen stellen und auch ihre eigenen Produkte mitbringen, um Sie an unseren Maschinen zu bearbeiten. Und dabei spielt es keine Rolle welche Maschine sie haben, ob die Maschine zwei Wochen oder zwei Jahre alt ist. Wenn sie anrufen, kümmern wir uns darum.”

Warum nicht schon eher?
Der beste Teil einer Installation kommt zum Schluss, sagt Erik. “Es sind die Reaktionen der Bediener, wenn Sie die Resultate sehen. Sie sind wirklich beeindruckt von der Sauberkeit, der immer wieder konstant bleibenden Qualität auch bei den kleinsten Aussparungen, und der hohen Geschwindigkeit. Vor allem, wenn Sie zuvor an manuellen Stationen gearbeitet haben. Da sind Welten zwischen. Im Schnitt sind unsere Maschinen dann vier oder sogar fünf Mal so schnell. Und vergessen Sie nicht die anderen Aspekte. Mit einer händischen Maschine zu arbeiten bedeutet zum Beispiel eine Menge Staub, Lärm und Vibrationen. Das sind also ganz andere große Vorteile, die die Bediener dadurch haben. Deshalb ist es so schwer Leute zu finden, die so eine Arbeit machen möchten. Meistens hören wir den Kommentar: “Warum haben wir so eine Maschine nicht schon eher gekauft?”

Joost betont: “Man gewöhnt sich sofort an die Qualität und die Geschwindigkeit. Dann gibt es kein Zurück mehr. Das ist vergleichbar mit einem Wechsel zu einem schnelleren Computer. Nach nur einer Stunde ist man so daran gewöhnt, dass die frühere Situation, selbst wenn man sich viele Jahre darin befand, undenkbar ist. Die Kunden können nicht mehr ohne die Maschine.”

Q-Fin Quality Finishing Machines B.V.
Wilgenakker 8
5571 SJ Bergeijk
The Netherlands



Die Endbearbeitung ist für RPP kein Problem mehr

18-04-2019
Die Fertigstellung der Blechteile war bei Reurings Precisie Plaatwerk (RPP) in Delfgauw lange Zeit ein Thema. Dies wurde manuell durchgeführt, und ein bis zwei Mitarbeiter - häufig Auszubildende - arbeiteten täglich daran. Das Ergebnis, das sie realisierten, war nicht immer zufriedenstellend. Ganz anders ist das seit der Einführung des Q-Fin Pro Set, bestehend aus einer Entgrat- und Schleifmaschine für (sehr) kleine Blechteile und einem Nassabsaugsystem. "Die Qualität ist jetzt super", sagt Regisseur Aad Reurings.

 

RPP ist Lieferant hochwertiger Blechteile. Das Unternehmen wurde 1997 gegründet und war zunächst hauptsächlich im Gartenbau in der Region tätig. Mit der Krise ist jedoch ein Großteil dieser Arbeit verloren gegangen und RPP hat nach anderen Wegen gesucht. Aad Reurings und seine zwanzig Mitarbeiter konzentrieren sich jetzt mehr auf komplexe Blecharbeiten, oft auf komplette Baugruppen. Ein gutes Beispiel dafür sind alle Blecharbeiten (einschließlich der Pulverbeschichtung) für das revolutionäre All-in-One-Video- und Fotostudio StyleShoots Eclipse, das Foto- und Videoinhalten für E-Commerce-Unternehmen vereinfacht. Hunderte von Modemarken auf der ganzen Welt verwenden diese Maschinen.

 

Kaum Ausschuss

Die Organisation von RPP, der Maschinenpark (hauptsächlich mit modernen Amada-Maschinen) und das Handwerk der Mitarbeiter sind voll auf die effiziente Produktion von hochwertigen Blechen ausgerichtet. Das Unternehmen hat weniger als 0,3 Prozent Ausschuss, wovon der Großteil oft in der Nachbearbeitung lag. Reurings suchte deshalb schon länger nach einer Entgratmaschine. „Oft handelt es sich jedoch um große, breite Maschinen, die viel Geld kosten und auch viel Platz in Anspruch nehmen. Platz, den wir eigentlich nicht haben.“ Bis er auf die kompakte, schlanke Entgrat- und Schleifmaschine F200 XL von Q-Fin stieß, die speziell für die Endbearbeitung von flachen Blechabschnitten mit einer Breite von 10 bis 200 mm entwickelt wurde. "Sie hat sich als sehr geeignet für uns herausgestellt", sagt Reurings. „Wir können 70 bis 80 Prozent der Teile, die wir schneiden an dieser Maschine bearbeiten.“ Die guten Eigenschaften der Q-fin Maschinen haben ihn angesprochen. „Und die Versprechen stimmen. Die Maschine kommt von Leuten, die wirklich in der Praxis arbeiten und wissen, was dort gefragt wird. Auch der Firmensitz von Q-Fin in Bergeijk macht mit dem Showroom, der offenen Montagehalle und dem Kompetenzzentrum eine gute Figur. Das gibt Ihnen als Kunde viel Vertrauen. “

 

Der neue Super Edge Rounder 600 (SER 600) von Q-Fin Quality Finishing Machines erledigt die Blechbearbeitung von R2 in einem Durchgang. Das geht mit einer Geschwindigkeit von 1 Meter pro Minute. Die Maschine wurde Anfang dieses Jahres eingeführt und die ersten beiden Aufträge hierfür wurden bereits in Bergeijk entgegengenommen.

 

Ein Radius von 2 mm (r = 2 mm) zu erreichen beinhalt viel Arbeit. Es stellt sich die Frage, ob eine solche starke Rundung wirklich notwendig ist, um scharfe Kanten auf Blechen zu vermeiden oder um auf den Seiten eine Schutzschicht (z. B. durch Pulverbeschichten oder Verzinken) aufzutragen, die genauso dick und fest ist wie die Schicht auf der restlichen Oberfläche des Blechs. Diese Diskussion ist berechtigt, da es sehr aufwendig ist, zu R2 zu gelangen. Dafür muss viel Material entfernt werden; für R2 etwa hundertmal so viel wie für R0.2. Dennoch gilt R2 als allgemeine Vorschrift, speziell für öffentliche Anlagen, in denen Blech verwendet wird. Diese Rundung muss daher erreicht werden. Dies kann durch Fräsen erfolgen, welches aber sehr teuer ist. Das Material kann auch durch Schleiftechniken, sowohl manuell als auch mechanisch, entfernt werden. Das manuelle Aufbringen eines Radius von 2 mm auf Platten ist sehr arbeitsintensiv und erhöht daher den Preis. Bei der maschinellen Bearbeitung der Kanten muss das Plattenmaterial in vielen Entgratmaschinen mehrmals durch die Maschine geführt werden, sofern dies aufgrund der Form und Konturen des Plattenteils überhaupt möglich ist.

 

Speziell für R2 gebaut

Mit dem SER 600 bringt Q-Fin nun eine Maschine auf den Markt, die an den Produktkanten einen Radius von 2 mm realisiert. "Dies ist keine Standardmaschine, die auf Wunsch auch größere Rundungen ermöglicht, sondern eine speziell für R2 auf Stahl gebaute Maschine", betont Joost Kouwenbergh, Produktmanager beim Maschinenbauer in Bergeijk. "Wenn Sie nach den Extremen suchen, brauchen Sie etwas Besonderes. Deshalb haben wir diese einzigartige Maschine entwickelt."

Die neue Maschine hat eine beachtliche Größe. Sie ist etwa doppelt so lang wie die normale Entgratmaschine F600 im Q-Fin-Sortiment. Denn in der Maschine gibt es fünf Bearbeitungsstationen: ein Schleifband und vier Bürsteneinheiten. Das Geheimnis liegt hauptsächlich im Bürstenprinzip, der Art des Bürstens. Kouwenbergh erklärt: "Die ersten zwei Bürstenreihen, unter denen die geschnittenen Platten durchfahren, geben Druck von oben. Die Bürsten drei und vier bearbeiten die Seiten. "Die Kombination sorgt für eine perfekte Rundung von 2 mm auf dem Produkt.

Der SER 600 mit Magnethalterung eignet sich für die Bearbeitung von Stahlblechteilen mit einer Breite von bis zu 600 mm und einer Dicke von 4 bis 150 mm. Die Länge der Produkte ist unbegrenzt. Die Maschine ist eine wichtige Erweiterung des Lieferprogramms von Q-Fin. "Unsere Bearbeitungsmöglichkeiten waren bereits sehr breit, aber R2 in einem Zuge funktionierte nicht. Jetzt können wir das erreichen.“ Laut Kouwenbergh besteht definitiv ein Bedarf für diese Maschine auf dem Markt. "Natürlich ist es ein Nischenmarkt. Diejenigen, die dünnen Edelstahl bearbeiten, brauchen dies nicht. Ein Stahlverarbeiter, der beispielsweise im Auftrag der Regierung an der Herstellung öffentlicher Anlagen beteiligt ist oder für Produkte, die pulverbeschichtet oder galvanisiert werden müssen, ist diese Maschine ideal. Deshalb haben wir hohe Erwartungen. "



Der neue SER 600 ist ungefähr doppelt so lang wie die normale F600 Entgratmaschine im Q-Fin-Sortiment. Das ist den fünf Bearbeitungsstationen in dieser Maschine geschuldet: einem Schleifband und vier Bürsteneinheiten.

 

Finishen mit hoher Geschwindigkeit

Die Entgrat- und Schleifmaschine F200 XL entgratet, schleift und rundet mit hoher Geschwindigkeit ab. Mit einem Finish Ihrer Wahl und mit perfekter Absaugung durch das nass arbeitende Absaugsystem WES3000, das abrasiven Staub ohne Druckverlust absaugt und die Brandgefahr eliminiert. Die erste Station der F200 XL besteht aus einer Schleifeinheit. Das Schleifband entfernt die Grate und / oder Einbrennpunkte von der Produktoberfläche. Die zweite und dritte Station besteht aus einer Bürsteneinheit, um die scharfen Kanten des Produkts aufzubrechen und sie abzurunden. Die Absaugung aus Edelstahl hat eine Kapazität von 3000 m3 / h. Mit diesem Nassabsauger wird die Explosionsgefahr beim Schleifen von Aluminiumteilen eliminiert. Das ist besonders wichtig für RPP, da 80 Prozent der dort produzierten Plattenteile aus Aluminium bestehen. RPP verarbeitet sogar geschweißte Produkte an der Maschine. Dies ist aufgrund der großen Öffnung der Maschine möglich. „Wir schleifen die geschweißten Produkte grob und führen dann den Feinschliff an der Maschine durch. Die Maschine entgratet bestens. "

 

Verschleiß der Bürsten

Reurings war anfangs etwas besorgt über die Abnutzung der Bürsten und befürchtete, es würde eine Menge Geld kosten. „Man ist geneigt die Bürsten zu tief zu platzieren, was zu einer erhöhten Abnutzung führt. Das ist aber überhaupt nicht nötig. Es gibt ein Messsystem an der Maschine, das die Materialstärke misst. Wenn Sie kontrolliert damit umgehen, sind der Verschleiß und die Kosten nicht so schlimm.“

 

Modernes Design

Das Pro-Set steht jetzt noch vor einer großen Regalwand mit Plattenmaterial, da bisher noch kein Platz geschaffen wurde. Dies ist jedoch nur ein vorübergehender Ort für die Maschine. Amada installiert bei RPP im Mai eine brandneue Stanz-Laser-Kombination und es finden noch einige interne Umzüge statt. Die Entgratmaschine wird dann neben dieser neuen Maschine an einem viel schöneren Ort platziert, was diese Maschine auch verdient hat. Vor allem jüngere RPP-Mitarbeiter sind sehr an dem neuen iPhone-inspirierten Design interessiert, das Q-Fin im vergangenen Jahr eingeführt hat. Mit den Farben Schwarz und Weiß, den Plexiglastüren und dem eingebauten LED-System, das den Status der Maschine anzeigt: Blau im Betriebszustand, Rot im Stillstand der Maschine und Weiß, wenn die Tür zur Wartung geöffnet ist. „Die Maschine sieht schlank aus und hat eine moderne Ausstrahlung. Durch die Plexiglastüren kann man sehen, wie das System funktioniert. Ich habe während der Bearbeitung gerne immer etwas mehr Licht, um eine bessere Sicht auf das Produkt zu haben. Denn wir verarbeiten auch sehr kleine Produkte aus 0,7 mm dickem Material mit vielen Löchern. Diese haben nur wenig Halt am Vakuumband und können von den Bürsten zur Seite weggeschlagen werden. "



RPP macht viele Komplettmontagen. Ein Beispiel sind alle Blecharbeiten (einschließlich der Pulverbeschichtung) für das All-in-One-Studio StyleShoots Eclipse. Dieses System erleichtert die Erstellung von Foto- und Videoinhalten für E-Commerce-Unternehmen.

 

Rückzahlung innerhalb eines Jahres

In der Vergangenheit war das Entgraten bei RPP mühselig, da es manuell erfolgen musste. Aber jetzt sind die Mitarbeiter glücklich. "Die Maschine ist sehr klar in der Handhabung", sagt Reurings. „Wir können es auch ohne Weiteres den Auszubildenden überlassen. Man kann keine Fehler machen. “Er stimmt zu, dass er das Pro Set viel früher hätte kaufen sollen. „Unsere Mitarbeiter sind jetzt maximal eineinhalb oder zwei Stunden pro Tag glücklich hinter der Maschine. Wir sparen damit viel Geld. Innerhalb nur eines Jahres hat sich die Anschaffung der Maschine amortisiert und wir haben eine deutliche Qualitätsverbesserung erreicht. “

Automatisiert Entgraten, Schleifen sowie Verrunden und Zeit gewinnen

13-03-2019
Gelenkschienen zur orthetische Versorgung von Patienten mit eingeschränkter Beweglichkeit sind oft im sichtbaren Bereich. Damit die Bauteile keine scharfen Kanten und eine schöne Oberfläche haben, setzt Orthopädietechnikspezialist Caroli auf Entgratmaschinen von Q-Fin.

Frauke Finus

Erfahrung begründet aus langer Tradition – das spiegelt sich in Lahr im Schwarzwald wieder, wenn man in den heiligen Hallen von Caroli steht. Im alten Teil der Fertigungsgebäude hängen noch Emailschilder an der Wand, auf denen darum gebeten wird, nicht auf den Boden zu spucken. Das waren noch Zeiten... Der Orthopädietechnikspezialist Heinrich Caroli GmbH ist seit rund 170 Jahren in Familienhand. Angefangen hat alles als Bruchbandfabrik. Ein Bruchband ist ein medizinisches Hilfsmittel, das einen Leistenbruch am Prolabieren (Heraustreten) hindern soll. Außerdem soll er die darunterliegende Bauchdecke so weit stabilisieren, dass der Patient beschwerdefrei leben kann. Denn Leistenbrüche werden erst seit noch nicht allzu langer Zeit operiert. Und auch heute noch gibt es Patienten, die aufgrund von Alter oder anderen Vorbelastungen nicht operiert werden können. Also fertigt Caroli auch heute noch Bruchbänder. Bruchbänder bestehen in der Regel aus einem straffen Ledergürtel mit einer Feder, an der die Pelotte, ein anatomisch geformtes Polster auf einer aus Metall gefertigten Platte, angebracht ist. Diese wird auf die Bruchpforte gesetzt und drängt so den Bruch zurück. Heute hat das Unternehmen noch viele weitere Produkte der Orthopädietechnik im Portfolio. Dazu gehören beispielsweise statische und dynamische Gelenkschienen, wie man sie vielleicht von Forrest Gump kennt, Halskrausen, Nabel- und Hodenbruchbänder, Handgelenksbandagen oder auch orthopädische Miederwaren. „Die Themen, mit denen wir uns beschäftigen, sind sehr sensibel. Viele der Krankheitsbilder, die wir mit unseren Produkten versuchen erträglicher zu machen oder noch besser zu heilen, sind den Patienten peinlich,“ berichtet Simon Niedermaier, Orthopädietechnikermeister bei Caroli.

Gelenkschienen für die orthetische Versorgung von Patienten

„Andere Krankheitsbilder hingegen sind weniger „schlimm“ in den Augen der Patienten. Beispielsweise unsere dynamischen Gelenkschienen sind für die orthetische Versorgung von Patienten mit eingeschränkter Beweglichkeit entwickelt. Nach Verletzungen mit Kontrakturen und operativen Eingriffen unterstützt eine Orthesenversorgung mit diesen dynamischen Korrekturschienen eine sichere und stetige Mobilisierung der Gelenke“, führt Niedermaier weiter aus. Caroli mit knapp 50 Mitarbeitern kann gut als Manufaktur betrachtet werden. Die Fertigungstiefe ist unglaublich hoch. Neben den Leder-, Schaumstoff- und Stoffarbeiten, findet auch die Metallbearbeitung im eigenen Haus statt. Beispielsweise werden die Metallbauteile zerspant, gebogen, gehärtet sowie lackiert und es werden Löcher gestanzt. Anibal Marques, Leiter der Fertigung, ergänzt. „Außerdem müssen die Werkstücke, die von einem Dienstleister für uns lasergeschnitten werden, entgratet werden; so beispielsweise auch die Gelenkschienen. Bis vor Kurzem haben wir dies komplett händisch durchgeführt – das war ein Flaschenhals in der Produktion.“ Für die händischen Schleifer arbeitet Caroli seit vielen Jahren erfolgreich mit einem Schleifmittelhändler zusammen. Als Marques mit ihm den Gedanken einer möglichen Automatisierung des Schleifens und Entgratens erörterte, fiel der Name des niederländischen Unternehmens Q-Fin Quality Finishing.

Extra Bürstenkopf für ein Finish nach Wahl

Das 2012 gegründete Unternehmen ist spezialisiert auf die Fertigung von Maschinen zur Entgratung, zum Schleifen sowie Verrunden von Metallteilen und auf Lösungen zum Absaugen von Schleifstaub. „Nachdem der Kontakt hergestellt war, wurden wir in die Niederlande eingeladen, wo wir vor Ort mit unseren mitgebrachten Bauteilen die Maschinen von Q-Fin testen konnten“, berichtet Sabine Köhler, zuständig für die mechanische Fertigung bei Caroli. „Und wir waren sofort überzeugt!“ Caroli investierte deshalb in zwei Schleifautomaten sowie zugehöriger Absauganlage: in eine F200 mit zwei Stationen und eine F200 XL mit drei Stationen. Erstere ist für das Entgraten, Schleifen sowie Verrunden von Werkstücken von 10 bis 200 mm Breite konzipiert. Zweitere ist ebenfalls für Blechteile mit 10 von 200 mm Breite gedacht und ermöglicht dabei ein Entgraten, Schleifen und Verrunden mit höher Geschwindigkeit und mit Finish nach Wahl, denn die XL hat zusätzlich zu den Eigenschaften der F200 zwei extra Bürstenkopfe. „Beide Maschinen werden standardmäßig mit dem von Q-Fin entworfenen Bürstenhöhen-Verstellsystem geliefert. Das Bürsten-Verstellsystem sorgt für den Schutz des Förderbandes“, erklärt Joost Kouwenbergh, Produktmanager bei Q-Fin. „Die Topfbürste sorgt für die Kantenverrundung der Werkstücke, sowohl an der Außenseite als auch bei eventuellen Aussparungen. Unsere Standardbürsten haben einen Durchmesser von 255 mm. Abhängig vom zu bearbeitenden Material und dem gewünschten Finish sind verschiedene Ausführungen lieferbar“, fährt er fort. Bei Caroli stoßen beide Anlagen auf großen Anklang. „Wir haben unseren Durchlauf wesentlich erhöht und sparen so wertvolle Zeit. Wir können rund 90 % unserer Teile jetzt automatisiert bearbeiten“, freut sich Marques, der sich gemeinsam mit den Maschinenbedienern eine Kameravorrichtung hat einfallen lassen, um vorne beim Einlegen auch die hinten rauskommenden Teile im Blick haben zu können.

www.caroli.de

 

Q-Fin schafft R2 in einem Durchgang

08-02-2019
Mit dem Super Edge Rounder 600 (SER 600) stellt Q-Fin Quality Finishing Machines eine neue Maschine vor, die Bleche in einem Arbeitsgang entgratet und rundet. Das geschieht mit einer Geschwindigkeit von 1 Meter pro Minute.

Ein Radius von 2 mm (r = 2 mm) zu erreichen beinhalt viel Arbeit. Es stellt sich die Frage, ob eine solche starke Rundung wirklich notwendig ist, um scharfe Kanten auf Blechen zu vermeiden oder um auf den Seiten eine Schutzschicht (z. B. durch Pulverbeschichten oder Verzinken) aufzutragen, die genauso dick und fest ist wie die Schicht auf der restlichen Oberfläche des Blechs. Diese Diskussion ist berechtigt, da es sehr aufwendig ist, zu R2 zu gelangen. Dafür muss viel Material entfernt werden; für R2 etwa hundertmal so viel wie für R0.2. Dennoch gilt R2 als allgemeine Vorschrift, speziell für öffentliche Anlagen, in denen Blech verwendet wird. Diese Rundung muss daher erreicht werden. Dies kann durch Fräsen erfolgen, welches aber sehr teuer ist. Das Material kann auch durch Schleiftechniken, sowohl manuell als auch mechanisch, entfernt werden. Das manuelle Aufbringen eines Radius von 2 mm auf Platten ist sehr arbeitsintensiv und erhöht daher den Preis. Bei der maschinellen Bearbeitung der Kanten muss das Plattenmaterial in vielen Entgratmaschinen mehrmals durch die Maschine geführt werden, sofern dies aufgrund der Form und Konturen des Plattenteils überhaupt möglich ist.

Speziell für R2 gebaut

Mit dem SER 600 bringt Q-Fin nun eine Maschine auf den Markt, die an den Produktkanten einen Radius von 2 mm realisiert. "Dies ist keine Standardmaschine, die auf Wunsch auch größere Rundungen ermöglicht, sondern eine speziell für R2 auf Stahl gebaute Maschine", betont Joost Kouwenbergh, Produktmanager beim Maschinenbauer in Bergeijk. "Wenn Sie nach den Extremen suchen, brauchen Sie etwas Besonderes. Deshalb haben wir diese einzigartige Maschine entwickelt."

Die neue Maschine hat eine beachtliche Größe. Sie ist etwa doppelt so lang wie die normale Entgratmaschine F600 im Q-Fin-Sortiment. Denn in der Maschine gibt es fünf Bearbeitungsstationen: ein Schleifband und vier Bürsteneinheiten. Das Geheimnis liegt hauptsächlich im Bürstenprinzip, der Art des Bürstens. Kouwenbergh erklärt: "Die ersten zwei Bürstenreihen, unter denen die geschnittenen Platten durchfahren, geben Druck von oben. Die Bürsten drei und vier bearbeiten die Seiten. "Die Kombination sorgt für eine perfekte Rundung von 2 mm auf dem Produkt.

Der SER 600 mit Magnethalterung eignet sich für die Bearbeitung von Stahlblechteilen mit einer Breite von bis zu 600 mm und einer Dicke von 4 bis 150 mm. Die Länge der Produkte ist unbegrenzt. Die Maschine ist eine wichtige Erweiterung des Lieferprogramms von Q-Fin. "Unsere Bearbeitungsmöglichkeiten waren bereits sehr breit, aber R2 in einem Zuge funktionierte nicht. Jetzt können wir das erreichen.“ Laut Kouwenbergh besteht definitiv ein Bedarf für diese Maschine auf dem Markt. "Natürlich ist es ein Nischenmarkt. Diejenigen, die dünnen Edelstahl bearbeiten, brauchen dies nicht. Ein Stahlverarbeiter, der beispielsweise im Auftrag der Regierung an der Herstellung öffentlicher Anlagen beteiligt ist oder für Produkte, die pulverbeschichtet oder galvanisiert werden müssen, ist diese Maschine ideal."

www.qfin-entgraten.de

 

Arbèl: Präzisionsschweißen und Blechbearbeitung in Aluminium, Edelstahl und Stahl.

14-11-2018

"Diese Maschine hätten wir ein Jahr früher kaufen müssen!"


Die Firma Arbèl aus Valkenswaard ist mit seinen Platten- und Werkbankarbeiten und Leichtbauprodukten ein Lieferant von Maschinenteilen. Das Unternehmen fertigt Prototypen und Kleinserien-Metallprodukte aus Stahl, Aluminium und Edelstahl für Kunden in verschiedenen Branchen.

 

Dieses Unternehmen ist sehr vielfältig aufgestellt. Ein Produkt kann 1 Millimeter, aber auch 3 Meter groß sein. Wenn 500 Produkte in einer Woche die Firma verlassen, ist niemand überrascht. Das ist nichts besonders und tritt häufiger auf. Und nur was perfekt ist, geht an die Kunden. So hat Arbèl bereits eine Schutzplatte geliefert, die mit einer Raumkapsel von ESA im Universum war. Viel mehr Qualität geht nicht.

Es ist schön zu wissen, dass auch Q-Fin an der Qualitätsfertigung von Arbèl beteiligt ist. Denn seit September 2016 ist unsere F200XL Teil des Maschinenparks des Firmenchefs Simon van Kuijk. Und seine erste Aussage ist klar: "Diese Maschine hätten wir ein Jahr früher kaufen müssen, weil wir sehr zufrieden damit sind."

 

Waauuw, das spart viel Zeit

"Vor diesem Kauf hatten wir nur eine Entgrat- und Rundungsmaschine für große Werkstücke", sagt Produktionsleiter Gerard Verrijt. "Wir haben alle kleineren Teile von Hand gemacht. Und wir haben viele kleine Komponenten. Es ist also ein großer Schritt nach vorne. Wenn Sie mal ausrechnen was es kostet, wenn man jede Komponente mit 13 Mitarbeitern bearbeiten muss, wie viele Stunden dabei zusammenkommen. Das alles erledigt die Maschine jetzt in wenigen Sekunden. Ich schätze, dass die maschinelle Fertigstellung 10 bis 15-mal schneller ist. Das erste, was meine Leute sagten, war: "Waauuw. es spart echt viel Zeit! Es ist wirklich eine Erleichterung."

Simon kann diese Aussage bestätigen. "Wir fertigen jetzt 90% aller kleinen Aluminium- und Edelstahlprodukte, die wir liefern, maschinell. Was die Q-Fin Maschine in 1 Stunde macht, kann 1 Mitarbeiter nicht in 1 Tag tun. Das spart einige Mitarbeiter, die wir sonst extra hätten einstellen müssen. Dementsprechend schnell hat sich die Maschine rentiert."

 

Praktische Ergänzung

Gerard: "Die Maschine ist auch sehr benutzerfreundlich und leicht zu warten. Nach der Installation und einer Einweisung konnte jeder sofort damit arbeiten. So können Sie zum Beispiel die Geschwindigkeit stufenlos einstellen und das Produkt durch die Maschine verfolgen. Sollte sich also ein Werkstück verschieben, werden Sie es sofort sehen. Auch die Schleifmittel halten lange, weil der Verbrauch sehr gering ist."

 

Kommt es oft vor, dass sich Werkstücke verschieben? "Nein, sicher nicht, nur wenn das Förderband verschmutzt ist und nach einer Weile gereinigt werden muss. Die Reinigung erfolgt standardgemäß mit einem Tuch und Wasser. Normalerweise ist dies schnell getan, aber niemand tut dies wirklich gerne. Darum besteht bei Q-Fin die Möglichkeit eine automatische Reinigungseinheit zu installieren, dann können Sie dies per Knopfdruck tun.

Das wäre dann eine praktische Ergänzung. Dafür sind die „Koen de Waard“ Maschinen auch bekannt. Sie basieren auf dem praktischen Bedürfnis nach Qualität und Benutzerfreundlichkeit. Dieser Entgrater ist wirklich ein Muss. Wir sind natürlich auch an den Weiterentwicklungen bei Q-Fin interessiert. "

 

´Koen ist der Mitbegründer von Q-Fin, der im Mai 2017 unheilbar krank starb. Er hat sein Wissen an den Q-Fin Knowledge Club weitergegeben und Q-Fin baut darauf auf.

Quelle: ALURVS.nl | www.alurvs.nl

Eine Premiere für VDL Industrial Modules mit neuem Design Q-Fin

14-11-2018
Das Ultimate-Set, das Q-Fin anbietet, besteht aus einer F200 XL für die Bearbeitung von Kleinteilen von 10 bis 200 mm Breite, einer F1200 für Bleche bis 1200 mm Breite und einer Nassbearbeitungsextraktion. VDL Industrial Modules erwartet jährliche Einsparungen von mindestens 30.000 Euro.

 

Q-Fin präsentiert seine Maschinen zum Entgraten, Schleifen und Finishen von Planplatten-Ergebnissen im neuen Design 2018 auf der TechniShow. Kurz vor der Messe wurden die ersten neuen Maschinen bei VDL Industrial Modules in Helmond installiert. VDL Industrial Modules hat sich für das Ultimate Set von Q-Fin entschieden. Diese besteht aus einer F200 XL für die Verarbeitung von kleinen Teilen von 10 bis 200 mm Breite, einer F1200 für Plattenware bis 1200 mm Breite, und einem Nassentstauber. Martijn Speulman, Leiter der Blechfabrik bei VDL Industrial Modules, erwartet jährliche Einsparungen von mindestens 30.000 Euro.

 

Speulman glaubt, dass das innovative neue Design von Q-Fin mit der transparenten Kunststoffbeschichtung und der LED-Beleuchtung, welche den Status der Maschine anzeigt, wunderbar ist. Die F200 XL und F1200 haben ihren Platz in der Entgratungsabteilung im vorderen Teil der Blechfabrik bekommen. "Solche schönen Maschinen sind immer gut für Präsentationen bei Kundenbesuchen."

 

Dünnes hochwertiges Edelstahlblech

Die VDL Industrial Modules haben die Maschinen hauptsächlich wegen ihrer Verarbeitungsqualität und der damit verbundenen Vorteile gekauft. Die Blechfabrik verarbeitet hauptsächlich dünnwandigen, hochwertigen Edelstahl bis 3 mm Stärke. Dies geschieht hauptsächlich für die Halbleiterindustrie. ASML ist ein wichtiger Kunde, aber auch Neways, VDL ETG, Defence, Fuji Seal Europe und Prowise, das digitale Tafeln für Schulen produzieren, sind wichtige Kunden. 90 Prozent des Materials, das verarbeitet wird, ist Edelstahl. 80 Prozent dieser Edelstahlbleche sind nachträglich außen eingefärbt. Darüber hinaus verarbeitet VDL Industrial Modules auch Aluminium und Stahl.

Viele Jahre wurde eine Nassschleifmaschine zum Entgraten eingesetzt. Die heutigen Anforderungen der Kunden wurden jedoch nicht mehr erfüllt. Die Maschine hat zwar entgratet aber die Kanten sind nicht sauber gebrochen. Die Kanten blieben gestochen scharf, während die Konturen und Löcher einen Radius von mindestens 0,2 mm haben müssen. "Außerdem ist das Nassschleifen im Halbleiter nicht sinnvoll, da Verunreinigungen entstehen, die in einem Reinraum nicht zugelassen sind. Zudem hatten wir Funktionsprobleme mit der Maschine."

 

Intensive Suche

So wurde eine intensive Suche nach einer guten Alternative gestartet. Speulman bildete ein Team aus seinem Vorarbeiter, einem Qualitätsmitarbeiter und einem Operator. Gemeinsam erstellten sie einen Fragebogen, um eine erste Auswahl treffen zu können. Die Anzahl der Anbieter wurde damit von zehn auf vier reduziert. Diese vier erhielten alle das gleiche Demo-Set zum Testen mit rostfreiem Stahl, geöltem Edelstahl, Sendzimir-Blech und Aluminium, alle bereits mit den notwendigen Löchern versehen. "Natürlich haben wir an den Grenzen des Möglichen getestet."

 

Verschmutzung

Zwei Demo-Sets erzielten gute Resultate, darunter das von Q-Fin. Zwei andere schieden wegen des Schleifbilds und der Endqualität aus. Aber es gab ein zusätzliches Problem. Um zu entgraten und abzurunden, wird normalerweise zuerst geschliffen und dann gebürstet. Es stellte sich jedoch heraus, dass während des Schleifens Verunreinigungen in die Poren des Materials eingeschliffen wurden. Sie wurden auch durch die Bürsten nicht entfernt. Dadurch blieben beispielsweise Fingerabdrücke nach dem Beizen sichtbar; für Kunden nicht akzeptabel. Speulman: "Wir konnten die Platten vorher entfetten, um die Verunreinigung in den Poren zu verhindern aber das wollten wir nicht. Die Absicht war nämlich die Prozesskosten zu senken. Die Frage war also: Bekommen wir auch ohne vorheriges Schleifen ein gut entgratetes und abgerundetes Produkt hin? "

Und das schienen die Q-Fin-Maschinen zu können, denn die Bürsten der F200 XL und der F1200 setzen das Produkt stetig unter Druck. "Das war entscheidend, obwohl wir zunächst nicht ganz überzeugt waren. Da die Rotoren in den Maschinen hin und her schwingen, sehen Sie manchmal Streifen der Bürstenbewegungen. Aber glücklicherweise stellte sich heraus, dass diese nach dem Beizen völlig verschwunden waren. Deshalb haben wir uns für Q-Fin entschieden. "

VDL Industrial Modules hat wirklich evaluiert, welche Maschine am besten zu der Blechfirma passt. "Es ging um den Prozess, das war das Wichtigste. Aber auch andere Punkte waren ausschlaggebend, wie z.B. die kurze Lieferzeit. Zudem haben Sie direkten Kontakt zum Hersteller bei Q-Fin. Das ist gut im Hinblick auf Service, Know-how und Absprechpartner. Unsere Maschinen sind nicht die ersten von Q-Fin innerhalb der VDL Gruppe. Auch VDL Systems und VDL Postma haben bereits Maschinen von diesem Lieferanten. Wir sind mit der Haltbarkeit der Bürsten sehr zufrieden. Das sind alles Pluspunkte, die für Q-Fin sprechen. "

 

Einfach zu bedienen

Um die Werkstücke sauber und ohne Schleifen zu entgraten und zu bearbeiten, müssen die Bediener entsprechend geschult werden. Sie müssen genau wissen, wann sie zusätzlichen Druck aufbringen müssen und welchen Verschleiß die Schleifmittel haben. "Aber es ist möglich. Das ist bewiesen ", sagt Speulman. "Dabei hilft die einfache Bedienbarkeit der Maschine. Die Einstellung erfolgt mit übersichtlichen Tasten. Diese werden in einer klaren Reihenfolge betätigt und dann erledigt die Maschine ihre Arbeit. Ein Vorteil, gerade bei kritischen Produkten ist, dass Sie in die Maschine hineinschauen können. Wenn etwas passiert, können Sie sofort auf den Notfallknopf drücken. "

 

Kosteneinsparung

Nicht jedes Material, das von den Laserschneid- und Stanzmaschinen von VDL Industrial Modules stammt, muss entgratet werden. Speulman schätzt, dass es etwa 50 Prozent sind. Mit den Q-Fin-Maschinen denkt er, dass er im Vergleich zur bisherigen Situation jährlich rund 30.000 Euro einsparen wird. Das liegt an den Qualitätskosten, weniger ungeplanten Ausfallzeiten und niedrigeren Betriebskosten. "Beim Nassschliff zum Beispiel hatten wir immer Sandrückstände aus dem Wasser auf der Platte. Diese mussten wir abputzen. Außerdem haben wir jetzt zwei Maschinen, eine für die kleinen Schneidteile und eine für die größeren Produkte, die wir beide gleichzeitig betreiben können. So arbeiten wir viel effizienter. Material was bisher noch oft Trommel-poliert wurde, können wir mit der kleinen F200 XL bearbeiten. Das erspart viel Lärm, Zeit und Sie haben keine Verschmutzung durch Seifenrückstände. Und dank der Nassfilteranlage können wir die Maschinen nicht nur für Edelstahl, sondern auch für Eisenwerkstoffe einsetzen."

 

Neue Designbereiche auf TechniShow ... mit Roboter

Q-Fin Quality Finishing aus Bergeijk in Brabant demonstriert auf der TechniShow die F1200 New Design Entgrat- und Schleifmaschine zusammen mit anderen New Design Familienmitgliedern. Auch ein Roboter wird gezeigt, der die Entgratungsmaschinen beladen kann.

Das F1200 New Design hat eine Nominierung für den TechniShow Award 2018 in der Kategorie "Made in Benelux" erhalten. Die Maschine hat nicht nur eine Reihe technischer Verbesserungen erhalten, sondern ist zudem auch eine Augenweide. Alleinstellungsmerkmale (UPS) wie höchste und konsistenteste Finish-Qualität, selbst gewähltes Finish sowie höchste Geschwindigkeit und Bedienkomfort für den Anwender resultieren bei diesen Maschinen in kürzesten Amortisationszeiten. Die Maschine von 2018 fügt etwas Markantes hinzu: ein schönes und innovatives Design. Das Gehäuse besteht zum größten Teil aus einer transparenten Kunststoffbeschichtung in dunklem Farbton - inspiriert vom iPhone. LED-Beleuchtung im Innenraum (und "außen" sichtbar) zeigt den aktuellen Status der Maschine an. Blau: funktionsfähig. Weiß: Die Tür ist offen, guter Einblick für Servicearbeiten. Rot: eine Fehlfunktion - wenn die Notfalltaste gedrückt oder der Fingerschutz berührt wurde. Schwarz (kein Licht): Die Maschine ist ausgeschaltet.

 

Roboter

Die Automatisierung wird auch bei der optimalen Gestaltung des Entgratens, Schleifens und der Endbearbeitung von Maschinen diskutiert. Die Verwendung eines Sortiersystems und / oder eines Laderoboters ist eine Option. Auch in diesem Bereich macht Q-Fin Fortschritte, wie der auf der TechniShow vorgestellte Roboter zeigt. Produktmanager Joost Kouwenbergh kommentiert: "Die Entkopplung näher an die Laserschneidmaschine zu bringen ist noch effizienter. Durch die Q-Fin-Lösung können Sie in der Linie bis zu drei Mal schneller arbeiten als mit einem Sortiersystem oder einem Beladeroboter. Wir entscheiden uns für einen Mitarbeiter zwischen der Laserschneidmaschine und der Entgratmaschine: Er ist zuständig für die Entladung, die Effizienz, die Kosten und die Prozessschritte. Ein Roboter kann in den meisten Fällen, das heißt bei der Fertigung von Produkten mit unterschiedlichen Abmessungen, nicht konkurrieren. "

 

Q-Fin Quality Finishing, Halle 8, Standnummer 08.A038/A044

Quelle: Nachrichten zur Plattenbearbeitung www.metaalnieuws.nl

Q-Fin Gewinner EuroBlech Award E-Mobility

30-10-2018
EuroBLECH 2018 Wettbewerb

Am Puls der Digitalisierung

Erneut hat es die EuroBLECH Unternehmen ermöglicht, Ihre herausragenden Ideen im diesjährigen Online-Wettbewerb „Am Puls der Digitalisierung” zu präsentieren, bei dem Organisationen und Einzelpersonen aus der Blechbearbeitungsindustrie für Best Practice, Innovationen, Exzellenz und außergewöhnliche Leistungen ausgezeichnet werden. In den vergangenen Monaten haben sich Unternehmen aus der ganzen Welt in mindestens einer der verfügbaren Kategorien beworben und Sie waren dazu eingeladen, Ihre Lieblingseinträge aus jeder Kategorie zu wählen.

Die Firma Q-Fin Quality Finishing wurde für die F200 XL ausgezeichnet, eine leichte und mobile Maschine speziell designt für das Entgraten, Schleifen und die Kantenabrundung von (sehr) kleinen Blechmetallteilen und Komponenten. Gewinner des EuroBLECH Awards in der Kategorie E-Mobilität.

 

Niederländischer Erfolg auf Deutschem Markt

11-04-2018
Internationale entwicklungspartner, innovative maschinenbauer, mitdenkende lieferanten

Von Hans van Eerden

Qualität in der verarbeitung
Niederländische Maschinenbauer sind auf ihre Weise ebenfalls auf dem deutschen Markt aktiv. Zu ihnen gehört Q-Fin Quality Finis­hing. Angesiedelt in Bergeijk, in den südlichen Niederlanden, gehört das Unternehmen zur BM Holding, der auch die Zulieferer Bax Metaal, Laserparts und RVS Finish angehören. Q-Fin fertigt Maschinen für das voll- und halbautomatische Entgraten, Schleifen und Kantenverrunden van Metallblechteilen im Bereich van 10 bis 1.200 Millimeter Breite und in beliebiger Länge. Mit Innovationen möchte Q-Fin in die europäische Top-3 vorstoflen. Das Unternehmen ist deshalb var einigen Jahren auf den deutschen Markt gegangen. Im vergangenen Jahr war es promi­nent auf zwei wichtigen Messen vertreten, der Blechexpo in Stuttgart und der Deburring­EXPO in Karlsruhe. Dort präsentierte das Unternehmen unter dem Titel “New Design” seine neuen Maschinen des Modelljahrs 2018. ,,Auf der DeburringEXPO hatten wir als ein­ziger Aussteller mehrere laufende Maschinen aufgestellt, die grofles Interesse auf sich zogen. Entgrat- und Schleifmaschinen sind in den letzten Jahren stark im Kommen. Jedes Unter­nehmen mit mehreren Schneidemaschinen im Hause, das auf sich hält, kann im Hinblick auf Produktqualität kaum länger ohne Entgrat­maschinen auskommen. In den vergangenen Monaten wurde immer häufiger nach weiter­gehender Automatisierung des Entgratprozesses gefragt. Wir bieten Lösungen, und in Deutschland entscheidet man sich doch in erster Linie auf der Grundlage van Qualität und Zuverlässigkeit. Unsere Maschinen zeich­nen sich durch ihre Bedienungsfreuncllichkeit, Schnelligkeit und Möglichkeit des richtungs­losen Finish aus und bieten damit den gewünschten Grad der Verarbeitung. Kunden werden auch sensibler hinsichtlich des Designs. Darauf reagieren wir mit unseren New Design 2018-Modellen”, sagt Joost Kouwenbergh, Programmmanager bei Q-Fin. Inzwischen kann Q-Fin bereits auf mehrere gute Referenzen in Deutschland verweisen. Zu nennen ist die Zusammenarbeit mit ARKU in Baden-Baden. Ein Unternehmen, das vor allem für die Maschinen zum Richten grofler Blechprodukte bekannt ist. ,,Weil ARKU in seinem Programm für Entgrat­maschinen noch eine Lösung für kleinere Produkte fehlte, waren unsere F200 XL und F600 interessant für das Unternehmen. Einige Maschinen von uns sind bei ARKU in Betrieb. Sie werden für Lohnarbeiten eingesetzt, die dort auch ausgeführt werden. Darüber hinaus bat ARKU bereits einige unserer Maschinen an eigene Kunden verkauft. Wir arbeiten auch mit anderen deutschen Händlern zusammen, liefern unsere Maschinen und stellen sie auch direkt bei den deutschen Kunden auf. Deut­sche Monteure haben wir auch schon für den Kundendienst ausgebildet. Denn wir erwarten von unseren Händlern, class sie das Q-Fin­ Zertifikat erlangen, damit wir Garantie auf den Kundendienst an unseren Maschinen gewähren können.” Sicherheit über alles.



Mit der F1200, der New Design-Maschine zum Entgraten, Schleifen und Kantenverrunden von Metallblechen (bis 1.200 mm Breite), setzt Q-Fin Quality Finishing einen neuen Standard. Foto: Q-Fin

www.qfin-entgraten.de

Bron : Link Magazin | www.linkmagazine.nl

13-02-2018

Schnelleres Entgraten mit innovativer Maschinentechnik


In die Entwicklung der Entgrat-, Schleif- und Verrundungsmaschinen von Q-Fin sind die Erfahrungen aus jahrelanger Praxis im Service eingeflossen.



9. Februar 2018
Die Q-Fin Quality Finishing entwickelt, baut und verkauft Maschinen zum Entgraten, Schleifen und Verrunden von Metallteilen sowie Lösungen zum Absaugen von Schleifstaub. Auf der Blechexpo sind die Entgratmaschinen von Q-Fin wegen ihres modernen Designs und einer ungewöhnlichen Besonderheit aufgefallen: Über eine farbige Beleuchtung signalisieren die Maschinen ihren Betriebszustand. Rot bei einer Störung, blau im Betrieb und weiß beim Rüstvorgang.Grund genug, bei Joost Kouwenbergh, Programmmanager bei Q-Fin Quality Finishing, nachzufragen: Wer verbirgt sich hinter Q-Fin und welche Konzepte verfolgt das Unternehmen?

Junges Unternehmen mit langjähriger Erfahrung
Die Q-Fin B.V. mit Sitz in Bergeijk in den Niederlanden konzentriert sich auf Maschinen zum Entgraten, Schleifen und Verrunden vor allem von lasergeschnittenen Blechteilen. „Unser Unternehmen existiert zwar erst seit fünf Jahren“, sagt Joost Kouwenbergh, „hat aber mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Blechbearbeitung und Entgrattechnik.“Das liege an den beiden Gründern Anton Bax und Koen de Waard. Angestoßen wurde die Unternehmensgründung von Koen de Waard, der nach vielen Jahren Tätigkeit im Service von Entgratmaschinen –zuletzt als unabhängiger Anbieter mit seiner Firma KW Machinehandel – seine Erfahrungen mit den unterschiedlichen Fabrikaten in eine eigene Maschine einfließen lassen wollte.

Von der ersten selbst entwickelten Maschine zum umfassenden Produktportfolio
2011 hatte de Waard zwei Prototypen seiner idealen Maschine gebaut und seinem damaligen Kunden Anton Bax vorgestellt. Bax, im Maschinenbau erfahrener Geschäftsführer der BM Holding mit dem Hauptunternehmen Bax Metaal, griff die Idee auf. Nach einigen fertigungstechnischen Optimierungen entstand daraus die Q-Fin Fierde 200, die das neu gegründete Unternehmen Q-Fin Quality Finishing auf den Markt brachte.

Fünf Jahre später hat Q-Fin überwiegend im holländischen Markt rund 200 Maschinen installiert und mittlerweile einen guten Namen. Das Unternehmen ist so erfolgreich, dass es heute 17 Mitarbeiter beschäftigt und im Sommer 2017 in ein größeres Büro- und Produktionsgebäude mit rund 2.800 m² Fläche umziehen konnte.

Das Produktportfolio umfasst derzeit vier Produktlinien an automatischen Entgrat- und Verrundungsmaschinen, drei manuelle Entgratsysteme und zwei Absauganlagen mit Nass- bzw. Zyklonabscheider. Und ein weiterer Prototyp für die Verrundung mit Radius 2 + sei bereits in der Testphase bei einem Anwender, ergänzt Programmmanager Kouwenbergh.

Was Q-Fin Maschinen anders macht
„Es gibt einige Eigenschaften, die unsere Maschine zu etwas Besonderem machen. Das ist einmal, das unsere Maschinen besonders schnell sind. Das Nächste ist, dass die Anwender die Wahl haben, welches Finish sie auf dem Werkstück haben wollen. Und das Dritte ist die einfache Bedienung und Einstellung der Maschine,“ erklärt Joost Kouwenbergh.

Das Grundkonzept der Q-Fin-Maschinen besteht in der Regel aus einem Schleifband als erster Station, das den Grat entfernt und/oder ein Linien-Finish anbringt; aus einer oder mehreren Topfbürsten zur Verrundung als zweite und dritte Station, die Druck auf die geschnittenen Teile ausüben; sowie aus einem Transportband, auf dem die Teile durch Vakuum oder mit Magneten gehalten werden.

„Im Gegensatz zu Maschinen anderer Hersteller, deren Walzen oder Bürsten meist von der Seite kommen und quasi die Teile vom Band wegwischen, kommen die Topfbürsten bei Q-Fin von oben und drücken die Teile auf das Band“, erläutert Kouwenberg an der automatischen Entgratmaschine F200 XL. Zudem halten Vakuumansaugungen für nicht-magnetische Teile oder Magnetbänder für magnetische Stahlteile die Teile auf dem Band. Im Falle der Vakuumansaugung befinden sich auf dem Band zwei parallele Lochspuren. Bedeckt ein Teil nur eines dieser Löcher, wird es vom Ansaugsystem unter den Bearbeitungsaggregaten auf dem Band gehalten. Damit sind auch kleine Teile zwischen 10 und 200 mm zuverlässig auf dem Band fixiert. „Das erlaubt höhere Geschwindigkeiten der Bürsten und damit eine schnelle Bearbeitung.“ Zudem verkrafte das System höhere Kräfte bei den Schleif- und Entgratprozessen, mithin also mehr Zustellung.

Optimiert sind die Maschinen für typische Laserteildicken bis 5 mm, wenngleich die Bürsten und das Schleifband sich bis zu 100 mm Höhe öffnen lassen. Teile mit 20, 30 oder 40 mm Dicke seien kein Problem.

Schneller in der Bearbeitung
„Bei einem durchschnittlichen Produkt sind wir mit unserer Q-Fin-Maschine ungefähr fünfmal schneller wie vergleichbare Maschinen anderer Hersteller“, sagt Joost Kouwenbergh. Zugleich können die Maschinen von Q-Fin auch Teile mit komplizierten Geometrien entgraten und verrunden. Die verschiedenen Maschinen-Ausunterscheiden sich in der Breite, aber auch in der Zahl der Stationen, vornehmlich der Anzahl der Tellerbürsten. So baut das Unternehmen schmale Maschinen für kleine Produkte bis 200 mm Breite und Maschinen für Teile bis 600 oder 1.200 mm Breite.

Speziell bei den Maschinen mit mehreren Bürststationen kann der Bediener über unterschiedliche Drehzahlen und Zustellungen der Bürsten sehr gezielt die Oberflächengüte der Bauteile beeinflussen: vom Linienfinish bis zum Oberflächenglanz.

Und gerade im Hinblick auf diese Einstellmöglichkeiten hat man bei den Maschinen auf komplizierte Menus in Touchbildschirmen verzichtet und stattdessen eine einfache und übersichtliche Bedientafel mit Schaltern und Drehknöpfen installiert. Ein Schalter zum Einschalten des Vakuums, einer zum Reset der Einstellungen, Knöpfe zur Einstellung der Teiledicken lesbar auf dem Display, sowie noch Schalter und Geschwindigkeitsregler für das Förderband, das Schleifband und die Bürsten. Über diese Einstellungen lassen sich dann auch gezielt Verrundungsradien 1 mm oder 1,5 mm erzeugen – je nachdem, mit welcher Geschwindigkeit die Bürsten drehen und die Teile transportiert werden.

Ergänzend bietet Q-Fin Absauganlagen mit Nassfiltern ganz aus Edelstahl. Die Nassabsaugung wird besonders für die Nachbearbeitung von Aluminiumteilen empfohlen, weil dort bei Trockenabsaugern eine erhöhte Explosions- und Brandgefahr besteht.

Schnelle Verfügbarkeit und ein Testzentrum
Q-Fin produziert seine Maschinen auf Lager und strebt an, Kunden sehr kurzfristig möglichst innerhalb von zwei Wochen beliefern zu können. Alle Maschinen können auch mit Kundenteilen am Standort Bergeijk in den Niederlanden getestet werden. Und selbstverständlich gehöre die Beratung der Kunden auch hinsichtlich der einzusetzenden Bürsten und des Schleifbandes zum Angebot dazu.

Volker Albrecht

https://www.blechonline.de/schnelleres-entgraten-mit-innovativer-maschinentechnik

Q-Fin punktet mit neuem Design

20-11-2017
“Super”. Anton Bax, gesellschaftender Geschäftsführer der Q-Fin Quality Finishing beschreibt mit nur einem Wort wie das neue Design seiner Entgrat-, Schleif- und Verrundungsmaschinen für Bleche im Markt aufgenommen wurde. “Jeder findet das neue Aussehen fortschrittlich. Wir haben einen neuen Standard gesetzt.”

Die neue Maschine (Modell 2018) hatte seine Premiere in den Niederlanden auf der METAVAK in Gorinchem und die Einführung in den europäischen Markt war eine Woche später auf der Blechexpo in Stuttgart. Auf beiden Messen sind die neuen Modelle ein Eye-Catcher gewesen.

Q-Fin_PB-nieuws_Anton-Bax

Inspiriert durch Handys
Vor Allem durch ihre Form. Die neuen Q-Fin Maschinen haben eine klare rechteckige Form, stechen jedoch hervor wegen Ihrer Transparenz durch die großen durchsichtigen Oberflächenelemente und der sich darin befindenden LED Leuchten. Der Zustand der Maschine kann schon von Weitem wegen der Farbe der LEDs erkannt werden. Anton Bax und die Designer haben sich bei Ihrer Arbeit von Mobiltelefonen inspirieren lassen. So wie bei modernen Mobiltelefonen ist die Maschinenoberfläche gänzlich schwarz, wenn sie aus ist und leuchtet farbig, wenn sie an ist. Steht die Maschine im Arbeitsmodus, ist die Farbe Blau und ist sie im Servicemodus, ist die Farbe Weiß was während der Servicearbeit hilfreich natürlich hilfreich ist. Sollte die Maschine einen Fehler aufweisen, leuchtet sie Rot. Dadurch werden die neuen Maschinen nicht nur ein Hingucker am Arbeitsplatz, sondern gewinnen auch an Funktionalität. Die Maschinentüren öffnen sich elektrisch, weshalb keine Griffe angebracht werden mussten. Und es gibt auch noch weitere Verbesserungen verglichen mit den Vorgängermodellen. Die Bürsteinheiten wurden so angepasst, dass das Einstellen vereinfacht und die Schleifeinheit ist noch stabiler. Die kleine Maschine für die kleinen Blechteile hat jetzt eine Meßeinheit für die Blechstärke. Wenn man Stahl und Edelstahl auf einer Maschine bearbeitet und man deshalb die Bürsten wechseln muss, hat man nun die Möglichkeit die Bürsten in den dafür vorgesehenen Fächern in der Maschine zu verstauen, so dass sie immer griffbereit sind.

 

Differenziert
Q-Fin hat sich auch deshalb für ein so auffälliges Design entschieden, weil man sich international einen Namen machen möchte. “Design im Maschinenbau wird zunehmend wichtiger, weil jeder Produktionsbetrieb einen Firma mit schönen Maschinen sein möchte”, sagt Anton Bax. “Damit einhergehend kann man sich so von anderen unterscheiden.” Und das war zum Teil offensichtlich auf der BLechexpo. Q-Fin präsentierte die F200XL (zum Entgraten, Schleifen und oder Kantenverrunden von Blechen mit einer Breite von 10-200mm), die manuell zu bedienende und mobile Maschine “Topgrinder” und die eine Entgratmaschine für das Bearbeiten von Blechen bis zu einer Breite von 1200mm. Der Schleifspezialist aus Brabant betont, dass man mit der kleinen Maschine für schmale Bleche und mit der großen Maschine für breite Bleche alle gewöhnlichen Abmessungen bearbeitet werden können. Schneller und besser als mit jeder anderen Maschine. “Wir kontrollieren die Bearbeitung jedes einzelnen Produkts und sind überzeugt, dass unsere Maschinen überlegen sind. Mit einem Komplettset einer großen und einer kleinen Maschine (Ultimate Set genannt), kann man das gesamte Entgratproblem lösen.” Mit dieser Aussage punktet Q-Fin ganz besonders bei erfahrenen Kunden. “Weil sie die Probleme wahrnehmen und wissen was die Herausforderungen beim Entgraten sind – speziell bei kleinen Teilen. Sie verstehen, dass unsere Maschinen die perfekte Lösung dafür bieten.”

 

Quelle: PlaatBewerkingsNieuws

Messe-Nachlese - Entgrattechnik auf der BlechEXPO 2017

17-11-2017
12 Hersteller von Blechentgratmaschinen konnten die Besucher der BlechEXPO in Stuttgart in Halle 1 besichtigen. Ein klares Signal, dass Blechbearbeitung ohne Entgratung und Kantenverrundung kaum noch auskommt. Und die Anzahl an Verfahren wächst stetig.

Q-Fin
Neben einem Handschleiftisch bietet Q-FIN auch Durchlauf-Entgratmaschinen von Arbeitsbreite 200 bis 1200 mm. Mit einem vorgeschalteten Breitband werden hochstehende Grate entfernt, im Anschluss verrichten Tellerbürsten zum Verrunden sowie ggf. zum Oxidentfernen Ihren Dienst. Außergewöhnlich ist insbesondere das Beleuchtungskonzept. Rotes Licht in der Maschine signalisiert eine Störung, blaues Licht leuchtet auf wenn die Maschine arbeitet und Weißes wenn die Maschine gerüstet wird.

Der Schnellste bei Entgratung - Neubau bietet Q-Fin ausreichend Raum für weiteres Wachstum

30-10-2017
Jedes halbe Jahr eine neue Maschine, das ist unser Ziel’, sagt Anton Bax, Geschäftsführer von Q-Fin Quality Finishing, Hersteller von Maschinen zum Entgraten, Schleifen und zur Kantenverrundung von Metallplatten. Den Anfang machte 2013 die Q-Fin Fierde 200, mittlerweile umfasst das Portfolio weitere acht Maschinenlinien. Eine zehnte Maschinenlinie für die Verrundung mit R2+ wird bereits als Prototyp eingesetzt und die Pläne für eine nächste Maschine liegen schon auf Papier vor. Darüber hinaus wird Q-Fin in diesem Herbst ein neues Maschinendesign bei verschiedenen Messen präsentieren. Kantenverrundung wird immer wichtiger. Die Kunden akzeptieren keine scharfen Kanten bei Produkten mehr. In manchen Fällen ist Kantenbrechen ausreichend für ein handfreundliches Produkt, in anderen Fällen wird tatsächlich ein Radius vorgeschrieben. Zum Beispiel, weil ohne Kantenverrundung des Werkstücks beim Pulverbeschichten oder Verzinken die Beschichtung bzw. das Zink nicht gut an den Seitenflächen haftet (‘Kantendeckung’). Auftraggeber stellen immer öfter Anforderungen an den Radius und die Behörden verlangen standardmäßig eine Verrundung mit Radius R2. Je größer die Verrundung, desto besser die Haftung der Beschichtung oder des Lacks an den Seitenflächen des Produkts. ‘Aber die Entgratung mit einem größerem Radius hat seine Grenzen, denn je größer der Radius, desto mehr Zeit und Bürsten kostet es’, sagt Bax. ‘Vorerst setzen wir die Weiterentwicklung der Entgratung mit einem Radius über R=2 fort.’ Q-Fin entwickelt sich schnell. Das Unternehmen aus Bergeijk besteht nun seit fast fünf Jahren und der Zähler steht derzeit bei 200 verkauften Maschinen. ‘Wir haben uns in den Niederlanden in kurzer Zeit einen guten Namen gemacht. Verbesserungen sind jedoch immer möglich. Unser Ziel ist, bis 2022 weltweit eine Spitzenposition als Hersteller von Entgratmaschinen zu erreichen, so wie jetzt in den Niederlanden’, sagt Joost Kouwenbergh, Programmmanager bei Q-Fin und verantwortlich für den Verkauf. Q-Fin stellt in diesem Herbst u. a. auf den internationalen Messen Deburring EXPO (Karlsruhe) und Blechexpo (Stuttgart) aus.

 

Neubau
‘Mit dem vor Kurzem in Betrieb genommenen Neubau haben wir für weiteres Wachstum Platz genug. Schon seit 2015 denken wir über einen Neubau nach, unter anderem weil Nachbar Laserparts immer mehr Raum in Beschlag nahm. Vergangenen Juli zogen wir schließlich in das neue Gebäude um, 500 Meter weiter am Wilgenakker, ebenfalls in Bergeijk. Damit wächst das Unternehmen von 600 m2 auf 1.800 m2 Firmenfläche und eine Erweiterung auf 2.800 m2 ist möglich’, so Bax. Die treibende Kraft für die Aufnahme der Fertigung von Entgratmaschinen war Koen de Waard. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Servicemonteur und später als Inhaber von KW Machinehandel wusste er genau, was die Kunden im Bereich von Schleif- und Entgrattechnik wünschen. 2011 schlug er Anton Bax von Bax Metaal vor, gemeinsam eine eigene Linie Schleif- und Entgratmaschinen zu entwickeln und zu fertigen. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete er bereits selbst an der Entwicklung von zwei Prototypen. ‘2012 haben wir uns ausgehend von diesen Testmodellen gemeinsam an die Arbeit gemacht und nach einigen Änderungen ist die erste Entgratmaschine von Q-Fin entstanden. Dies war gleichzeitig der Startschuss für die Gründung des neuen Unternehmens Q-Fin, was für Quality Finishing steht’, sagt Bax. Das Wissen wurde in QKC gebündelt, diese Abkürzung steht für ‘Q-Fin Kennis Club’. QKC verfolgte schon bald das Ziel, kontinuierlich Innovationen in der Schleif- und Entgrattechnik zu schaffen. Zudem erhielt es die Funktion eines Testzentrums für Entgratmaschinen, Schleifmaterial und eingehende Kundenprodukte. Dabei fungiert es als Ansprechpartner für Kunden und finden dort Brainstormings über die Entwicklung neuer Maschinen statt. ‘Ein Beispiel für eine Kundenfrage ist der Brandrand, der entsteht, wenn man Stahl mit Sauerstoff schneidet. Diese Oxidhaut kann man verhindern, indem man mit Stickstoff schneidet, aber das ist relativ teuer. Die Oxidhaut muss entfernt werden. Mit einer normalen Entgratbürste funktioniert das nicht. Deshalb haben wir Gespräche mit einem Hersteller von Entgratbürsten aufgenommen. Das Ergebnis war eine neuartige Bürste, mit der diese Oxidhaut sehr gut entfernt werden kann’, berichtet Kouwenbergh.




‘Das Wissen wurde in QKC gebündelt, diese Abkürzung steht für ‘Q-Fin Kennis Club’






Entgraten
‘Wissen Sie’, sagt Bax, ‘Entgraten ist eigentlich eine Wissenschaft und nicht so einfach, wie es scheint. Entgraten ist im Grunde eine negative Bearbeitung: Der Grat oder Rand muss zu möglichst geringen Kosten schnell entfernt werden, aber niemand möchte dafür bezahlen. Deshalb haben wir mit der Entwicklung unserer Maschinen begonnen. Im Prinzip entgraten wir mit unseren Maschinen alles, was auf eine Laserschneidmaschine passt. Das Konzept der Maschinen ist einfach: Sie enthalten in der Regel Topfbürsten, um Druck auf die geschnittenen Produkte auszuüben, und ein Schleifband, das den Grat entfernt und/oder ein Linien-Finish anbringt. Nach der Markteinführung der ersten Entgratmaschine, der Fierde 200 (2 Stationen), kamen schon bald andere Modelle auf den Markt. Mittlerweile umfasst das Programm die folgenden Maschinen: F200, F200 XL, F600, F1200, TopGrinder, TopEdge und SkipJoint. Danach haben wir Absauganlagen entwickelt, das Ergebnis waren die Absauganlage WES mit Nassfilter (WES3000 und WES6000) und die Zyklonabsaugung DES.’ Warum Absauganlagen mit Nassfilter? ‘Absauganlagen sind sehr wichtig für Metallunternehmen. Man sehe sich nur an, wo die meisten Brände in Metallunternehmen entstehen: in der Absauganlage. Logisch, denn dort häufen sich Staub und Späne an, die sich ohne entsprechende Maßnahmen durch einen einzigen Funken einfach entzünden können. Besonders bei der Nachbearbeitung von Aluminium besteht bei trockenen Absaugern Explosions- und Brandgefahr. Mit der Entwicklung der WES mit Nassfilter haben wir dieses Problem gelöst.’

Schnell
‘Wir wollen vermitteln, dass unsere Maschinen die schnellsten auf dem Markt von Schleif- und Entgratmaschinen sind. Denn das sind sie auch’, sagt Bax. Seinen Angaben zufolge sind sie 4- bis 10-mal schneller als ähnliche Maschinen mit demselben Produkt. Mit einem einfachen Vergleichstest lässt sich dies leicht nachweisen. Die Maschinen von Q-Fin können Produkte mit sehr komplexer Geometrie entgraten und/oder verrunden, wobei der Kunde das Finish selbst steuern kann. Kouwenbergh ergänzt Bax‘ Worte mit dem Hinweis auf die Einstellung und Bedienung der Maschinen, die seiner Meinung nach sehr einfach sind, auch jemand, der noch nie vor der Maschine gestanden hat, versteht schnell, wie es funktioniert. ‘Neben der Geschwindigkeit und Einfachheit unterscheiden wir uns auch dadurch von anderen, dass wir unsere Maschinen auf Vorrat bauen. Unser Ziel ist, immer Maschinen vorrätig zu haben, sodass wir unsere Kunden besonders schnell beliefern können. Kleine Maschinen wie die TopGrinder bauen wir zu jeweils 10 Stück, die größeren wie die F1200 zu 3 Stück. Unser Ansinnen ist, die Maschinen nach der Bestellung innerhalb von zwei Wochen zu liefern und zu installieren. Einzigartig ist, dass wir schmale Maschinen für kleine Produkte und breitere Maschinen für größere Maschinen liefern, sodass der Kunde auch tatsächlich alle seine Produkte mit unseren Maschinen entgraten, verrunden oder schleifen kann’, so Bax. ‘Ein sogenanntes ‘Ultimate Set’ (eine Kombination aus F1200 + F200 + WES6000) ermöglicht größeren Metallunternehmen,

Deburring EXPO 2017 Karlsruhe

20-10-2017

Eine Einschätzung der Trends in der Blech-Entgratung von Markus Lindörfer


4 Wochen von der BlechEXPO in Stuttgart öffnete am 10.11.2017 die DeburringEXPO in Karlsruhe Ihre Türen.

Von den 12 namhaftesten Herstellern waren 9 vertreten (in alphabetischer Reihung):

ARKU/WÖHLER | COSTA | HEESEMANN | LISSMAC/STEELMASTER | LOEWER | NS MAQUINAS | Q-FIN | TIMESAVERS | WEBER

Das Entgraten gewinnt nach wie vor an Bedeutung! Dass der Markt weiterhin wächst zeigt sich auch an der zunehmenden Anzahl an Anbietern. Umso schwieriger für den Anwender, die richtige Technologie auszuwählen. Kaum ein Blechverarbeiter kann oder will sich die Mühe machen 12 Fabrikate im Detail zu testen.




Welche Verfahren setzen sich durch?

Gleichmäßigkeit?
Wer gleichmäßig verrunden will musste früher ebenfalls einseitig arbeiten. Das ist heute nicht mehr der Fall. Bereits 4 der 9 Aussteller haben Maschinen im Portfolio, die beides vereinen. Während vor einigen Jahren nur Querbürsten von unten eingesetzt wurden, welche Längs- und Querkanten unterschiedlich intensiv bearbeiten, gibt es mittlerweile 4 Anbieter auf der Messe die Teller-Bürsten von unten zum Einsatz bringen und somit gleichmäßige Verrundungs-Ergebnisse erzielen können.





Teller-Bürste von boeck-technology zum Entfernen von Schlacke an Brennteilen

Welche Neuen Werkzeuge wurden gezeigt?
Viele Hersteller von Entgratmaschinen empfehlen Ihren Kunden gröbere Schlacke vorab manuell zu entfernen. Eine sehr interessante Entwicklung zeigte die Firma Boeck aus Leipheim, welche eine Tellerbürste präsentieren, die von zahlreichen Herstellern zum Einsatz gebracht werden könnte um in einem vorgeschalteten Aggregat die Schlacke automatisiert zu entfernen.






Neues Design:
Und eines wird auch ganz deutlich: Das Design wird immer wichtiger. Selbst Anbieter die Maschinen im unteren bis mittleren Preissegment anbieten achten heute sehr auf ein gefälliges Äußeres der Maschinen wie z.B. hier Q-Fin.

Und ein letzter Kommentar:
Klar – entgraten betrifft nicht nur die Blechbearbeitung. Ob gerade für die Fraktion der Blechentgratmaschinen-Hersteller diese Messe aber sinnvoll ist sei in Frage gestellt.
Jedes Jahr findet eine bedeutende Messe zur Blechbearbeitung in Deutschland statt und zwar entweder in Hannover (Euroblech) oder aber in Stuttgart (BlechEXPO).
Die meisten Hersteller würden sich diesen zusätzlichen Auftritt 4 Wochen vor dem absoluten Muss-Termin in Stuttgart lieber (er-) sparen!

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