Maschinell entgraten: effizientes Verfahren für hohe Stückzahlen

Grate auf einem Werkstück wirken sehr störend. Sie können die Passform beeinträchtigen und das optische Erscheinungsbild stören. Außerdem geht von ihnen eine Verletzungsgefahr aus. Um all diese Probleme zu vermeiden, ist es wichtig, die Grate nach der Bearbeitung zu entfernen. Häufig wird diese Arbeit noch manuell ausgeführt. Hierbei entfernt ein Arbeiter mit einem Winkelschleifer die störenden Unebenheiten. Sie können jedoch auch maschinell entgraten. Das senkt die Kosten für diesen Arbeitsschritt in vielen Fällen deutlich.

In welchen Fällen sollten Sie maschinell entgraten?

Die Frage, ob das manuelle oder das maschinelle Entgraten sinnvoller ist, wird in vielen Betrieben heiß diskutiert. Die Antwort darauf ist nicht immer eindeutig. Für eine professionelle Entgratmaschine fallen beträchtliche Investitionskosten an. Dafür können Sie auf diese Weise erhebliche Lohnkosten einsparen. Die Anschaffung ist in erster Linie dann sinnvoll, wenn Sie Metallteile in hoher Stückzahl produzieren. In diesen Fällen ist die Entgratmaschine voll ausgelastet und kann mehrere Arbeitskräfte ersetzen. So amortisieren sich die Ausgaben schnell.

Wenn Sie maschinell entgraten, können Sie nicht nur die störenden Grate entfernen. Viele Maschinen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, die Kanten abzurunden. Das sorgt für ein besonders ansprechendes Erscheinungsbild und reduziert die Verletzungsgefahr durch scharfe Kanten. Wenn Sie eine Abrundung der Kanten in Betracht ziehen, ist es empfehlenswert, maschinell zu entgraten. Auf diese Weise können Sie beide Arbeitsschritte miteinander verbinden.

Auch wenn Sie eine Automatisierung in Ihrem Betrieb anstreben, sollten Sie maschinell entgraten. Es ist beispielsweise möglich, die Schneide- oder Stanzanlage über einen Rollentisch mit der Entgratmaschine zu verbinden. So reduzieren Sie die Personalkosten erheblich.